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Die letzten Kriegstage in Hameln

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Einleitung

Das Deutsche Reich kapitulierte am 8. Mai 1945. Die Stadt Hameln wurde am 7. April von amerikanischen Truppen eingenommen. Die Zeitzeugen Claus Garbe und Kurt Kallabis haben uns für diese Multimedia-Reportage erzählt, wie sie die letzten Kriegstage in Hameln erlebt haben.
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Erinnerungen

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Der Schornsteinfegerlehrling Kurt Kallabis wird im März 1945 in Hameln eingezogen. Der Hannoveraner freut sich mit seinen 16 Jahren, endlich Soldat zu werden. In der Hamelner Linsingen-Kaserne wird der junge Rekrut aber rasch mit der Realität der letzten Kriegstage konfrontiert. Auf den nächsten Seiten können Sie sich seine Erinnerungen an die Zeit in Hameln anhören.
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Claus Garbe, Landwirt aus Hameln, wurde im November 1944 als 17-Jähriger von der Wehrmacht eingezogen. Er kam an die Ostfront und wurde mit Erfrierungen ins Krankenhaus Greifswald eingeliefert und von dort ins Hamelner Lazarett an der Hermannstraße verlegt. Ausgerechnet am 2. April 1945 wurde er als „kriegsverwendungsfähig“ entlassen – unmittelbar bevor amerikanische Truppen die Stadt erreichten.
Die Erinnerungen von Claus Garbe können Sie sich auf den nachfolgenden Seiten anhören.
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"Die Marktkirche stand in Brand, das Rathaus war zerstört, überall lagen vor den beschädigten Fassaden Glasscherben. Es waren ratlose Zivilisten auf der Straße und noch einige versprengte Soldaten an der Kirche. Wir haben dann noch auf Nachzügler gewartet, die aber nicht kamen. Dann hörten wir Panzerketten, der Lärm wurde lauter. Wir zogen uns zur Linsingen-Kaserne zurück durch die Ritterstraße, dann Erichstraße, weiter zur Süntelstraße."
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In den letzten Kriegswochen kam es für die Soldaten mehr denn je darauf an, einfach nur am Leben zu bleiben. Claus Garbe erzählt von den Gewissenskonflikten, denen er dabei ausgesetzt war:

"Als wir die Panzer bei Helpensen gesehen hatten, war uns klar, das wir den Kopf einziehen mussten. Es war nur die Frage, wie es zu bewerkstelligen ist: Fahneneid - Befehl - Gehorsam - Widersprüche - harte Strafen - Feigling - Verräter - Überläufer... Vernunft - Einsicht - Schadensbegrenzung - Aussichtslosigkeit - Begreifen: alles das ging mir durch den Kopf. Also entschloss ich mich, leise zu treten, keine Aufmerksamkeit zu erregen. Es erschien sinnlos, mit 30 Gewehren auf Jabos (Jagd-bomber) zu schießen, besser volle Deckung und nicht auffallen.
"


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Ereignisse

später März 1945
Viele Soldaten rücken ab, in der Linsingen-Kaserne bleiben verletzte Offiziere zurück, außerdem ist hier eine Einheit von 200 bis 300 jungen Männern stationiert, die zu Soldaten ausgebildet werden soll.







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4. April 1945
Gegen 6.30 Uhr werden zum wiederholten Male Luftangriffe auf das Stadtgebiet geflogen, es gibt 12 Opfer.
Lautsprecher-Ansagen kündigen die Sprengung der Weserbrücke in der kommenden Nacht an - die Einnahme der Stadt soll dadurch erschwert werden.

4./5. April 1945
Gegen 3 Uhr nachts wird die Weserbrücke gesprengt, erste US-Panzer hatten zuvor das Weser-Ufer erreicht.
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5. April 1945
Amerikanische Truppen stehen auf der Klütseite der Weser und fordern die Übergabe der Stadt. Als dies abgelehnt wird, beginnen sie mit dem Beschuss, der Turm der Marktkirche wird zerstört und das Rathaus schwer beschädigt.
Die jungen Soldaten in der Linsingen-Kaserne bekommen einen Marschbefehl nach Hause.

6. April 1945
Der Beschuss dauert den ganzen Tag an, es gibt mehrere Brände in der Stadt.











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7. April 1945
Amerikaner marschieren in die Stadt ein, die Einnahme erfolgt weitgehend kampflos. Etwa 500 deutsche Soldaten gehen in Gefangenschaft.

Im Bild ist zu sehen, wie Gefangene durch die Osterstraße gehen.
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Ergänzung und Impressum

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Text:
Nicole Trodler

Videos/Audios:
Nina Reckemeyer

Fotos:
Nina Reckemeyer

Historische Fotos:
Stadtarchiv Hameln

Multimediale Komposition:
Nicole Trodler

Copyright:
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